GELDAUSGEBEN LEICHT GEMACHT
In der Welt der Preise gerät die Zahlenpsychologie in eine Grauzone. Wir haben eine konkrete Vorstellung was Geld bedeutet, wenn wir die Scheine und Münzen in der Hand haben. Wir haben ein gutes Gefühl, für den Wert den es bedeutet, welche Mühen notwendig sind, um es zu verdienen. Bei Buch- oder Giralgeld sieht es anders aus. Hier wird es abstrakt, da hier das Geld einen beliebigen Wert annehmen kann, ohne dass man Energie reinstecken muss. Es ich nur eine Nummer! Daher sitzt hier auch das Geld lockerer. Hirnforscher haben herausgefunden, dass Geldausgeben das Schmerzzentrum im Gehirn (Insula) aktiviert. Bargeldlose Zahlungen verursachen dabei weniger Schmerzen als Bargeldzahlungen.
Unsere Einstellung zum Geld schwankt auch in der Höhe der verfügbaren Menge, denn Geld macht nur bis zu einer bestimmten Grenze glücklich. Ab einem bestimmten Wert nimmt das emotionale Wohlbefinden wieder ab, weil es jenseits dieser Schwelle immer weniger gelingt, das Leben für Familie, Freunde, Gesundheit und Freizeit freizuschaufeln.
(Quelle: „Was Sie schon immer über 6 wissen wollten“, Holm Friebe, Philipp Albers, Hanser)
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